“Yoga, Freunde und ein schönes Stück Kuchen”

Wie sich die Triathleten des 1. FC Kaiserslautern auf eine weitere komplizierte Wettkampf-Saison vorbereiten

Es gibt einen feinen, gemeinem Trainerspruch: “50 Prozent, was Du leistest, gibt Dein Körper vor. Die anderen 90 Prozent sind Motivation!” Was könnten wir nur alle erreichen, wenn wir stets konsequent nach diesem Motto “leisten” könnten.

Eigentlich sind wir alle spitze, wenn es nur nicht diese Verkettung von fiesen Umständen geben würde, die uns immer wieder bei unseren Herausforderungen einbremst.

Triathleten hingegen sind Könige des Sports. Schwimmen, Radfahren und Laufen. Bis zur Erschöpfung und darüber hinaus. Bis ins Ziel. Verrückt und bewundernswert zugleich was die Frauen und Männer in diesem Sport leisten.

Genau deshalb haben wir uns mal bei den Spezialisten in der Triathlon-Abteilung des 1. FC Kaiserslautern umgehört und nach der Motivation für solche grenzüberschreitenden Leistungen gefragt. Wir haben ganz individuelle, spannende Erkenntnisse gewonnen:

Lukas Bischoff (Jugend): „Motivation ist aktuell natürlich schwer. Denn bei mir funktioniert das nicht, indem ich mir materielle Dinge vorstelle – also ein Stück Kuchen zum Beispiel. Mich motivieren das Besserwerden und die Erfolge, die ich im Triathlon erreichen, erkämpfen und erzwingen will. Ich motiviere mich also durch die, wenn auch geringe, Aussicht, dass die Landesmeisterschaften und die DM doch stattfinden werden. Ganz ehrlich: Im Moment brauche ich wirklich ein klar strukturiertes Training – und meinen Trainer. Er muss immer erreichbar sein, so ein bisschen auf mich aufpassen – auch außerhalb der Trainingseinheiten.“

Leonie Moratzky (Jugend): „Ich motiviere mich für den Sport, indem ich mich den ganzen Tag darauf freue. Gerade in Corona-Zeiten mit dem vielen Starren auf den Bildschirm brauche ich das Training als Ausgleich. Vielleicht sogar ein bisschen als Flucht. Nachmittags oder abends ein bis zwei Stunden etwas zu machen, was ich gerne tue, was mich beschäftigt und was ich genieße – das ist Motivation pur.“

Daniel Reuland (Breitensport): „Ich habe eine ganze Reihe von Motivations-Tricks. Zum Beispiel werden die Sportsachen am Abend bereitgelegt, wenn ich früh morgens trainieren will. Oder ich schaffe Verbindlichkeiten, indem ich mich mit Freunden zum Training verabrede. Dann fällt das Kneifen schwer. Trainieren und dabei gleichzeitig die Lieblingsserie schauen vermeidet auch Entweder-Oder-Konflikte. Grundsätzlich kenne ich mich gut genug, dass ich weiß: Wenn ich sechs Wochen durchhalte, dann wird es für mich zur Gewohnheit und fällt plötzlich ganz leicht.

Claudia Spang (Breitensport): „Gerade in Zeiten wie diesen war vom Verhältnis her überdurchschnittlich viel Indoor-Training angesagt. Und, ja, ich nutze die virtuellen Läufe oder Einheiten auf dem Rad als Auszeit vom Alltag. Die Motivation ist das Ziel, das, was hoffentlich kommen wird: Die aktive Wettkampf-Saison.“

Die FCK-Triathleten: Immer aktiv, immer mit GYMPER. Hier zu sehen im Uhrzeigersinn von oben links: Peggy Zimmermann, Christine Westerhorstmann, Daniel Reuland, Claudia Spang und Lukas Bischoff.

Phillipp Letzel (Regionalliga): „Ich habe grundsätzlich keine großen Probleme mit der Motivation. Triathlon ist einfach super – und so spüre ich das fast immer. Wenn es mal hakt, dann hilft es mir sehr gut, den Plan für diese Trainingseinheit zu strukturieren. Also Stück für Stück abarbeiten und das große Ganze, die komplette Einheit, mal bewusst aus dem Fokus zu verlieren. Plötzlich zählt dann nur die nächste Minute oder das nächste Intervall und damit sinkt die Hemmschwelle automatisch.“

Christine Westerhorstmann (Regionalliga): „So komisch es auf den ersten Anschein klingen mag: Corona ist eine große Motivation. Ich brauche den Ausgleich zum Alltagsballast, den die Pandemie mit sich gebracht hat. 2021 , das habe ich mir vorgenommen, will ich dafür nutzen, den Pfälzerwald noch mehr zu erkunden. Ich will neue Strecken ausprobieren, um noch mehr zu schätzen, was direkt vor der Haustür liegt. Das motiviert mich, auch lange Lauf- oder Radeinheiten durchzuziehen und weiter dranzubleiben.“

Peggy Zimmermann (Regionalliga): „Yoga und Meditation sind ein wichtiger Teil in meinem Trainingsplan. Der Aufbau von Kraft und Flexibilität ist ein Gewinn daraus, außerdem fördert die Meditation die geistige Klarheit und die innere Kraft. Gerade wegen Corona ist das für mich ein wichtiges Werkzeug, in meiner eigenen Balance und fokussiert zu bleiben. Andererseits hilft nach einer langen Trainingseinheit auch mal ein schönes Stück Kuchen!“

Und hier noch das Schlusswort von Monika Frenger, der Abteilungsleiterin der FCK-Triathleten: “Stellt euch vor es ist Sommer, Wochenende, die Sonne knallt und selbst im Pfälzer Wald steht die Hitze auf allen Straßen und Wegen. Du warst morgens zu den ersten Sonnenstrahlen im Gelterswoog schwimmen und bereitest dich jetzt auf eine mehrstündige Radausfahrt sowie den anschließenden Lauf von vier bis fünf Kilometern vor. Das Wichtigste an so einem Tag ist, ausreichend hydriert zu sein. Dazu braucht es viel Flüssigkeit und die am besten isotonisch, zum Beispiel mit dem GYMPER Iso Water oder der GYMPER Iso Lemonade. Ach, und nach so einem Trainingstag darf sich eine Triathletin oder ein Triathlet bei aller Disziplin auch ein Stückchen GYMPER Power Cheesecake gönnen. Mit viel Protein 🙂 “

“Wir, FCK-Triathleten, bedanken uns herzlich bei GYMPER für die Unterstützung unserer Liga-Teams in den vergangenen zwei Jahren und freuen uns auf eine erfolgreiche Saison 2021!”



Wie hat Dir dieser Beitrag gefallen?

Hast Du Feedback oder Vorschläge zur Verbesserung dieser Seite?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.