Mountainbike-Talent Tim Willwert: Mit GYMPER über Stock und Stein

Tim Willwert beim Shooting vor dem Layenberger Hauptsitz in Rodenbach bei Kaiserslautern.

Wir wissen natürlich nicht ganz genau, wie es zu Hause bei Familie Willwert im Saarland zugeht. Aber wir stellen uns das so vor. Tim, der bald 16-jährige Sohn von Melanie und Mark Willwert, ist mit den Hausaufgaben für seine zehnte Klasse am Wirtschaftsgymnasium fertig und geht Richtung Tür. „Viel Spaß mit Deinen Freunden“, rufen seine Eltern dann. „Aber wehe, Du kommst nicht schmutzig zurück.“

Der elterliche Wunsch ist Tim Befehl. Und Leidenschaft zugleich. Er liebt es einfach, auf dem Mountainbike durch die Gegend zu fetzen. Über Stock und Stein. Durch Dreck und Pfützen. Dort, wo andere Radfahrer niemals hinkommen, dort geben Mountainbiker erst richtig Stoff. Sie definieren das Bewegen eines Zweirades, das in der Stadt stressig und gefährlich sein kann, als ultimative Freiheit.

Und sie haben die Sprüche dazu!

„Mountainbiker stürzen nicht, sie überprüfen nur ab und zu die Erdanziehung.“ Oder: „Das Runde muss ins Dreckige.“ Vielleicht auch: „Ich bin Mountainbiker – Ich kenne da ‘ne Abkürzung!“

Tim kennt die Sprüche natürlich. Aber für ihn ist das alles nichts, wenn nicht auch noch Leistung dahintersteht. „Ich liebe es, im Freien Sport zu treiben. Bei jedem Wetter, wirklich. Und ich genieße es, Rennen zu fahren und immer wieder tolle Erlebnisse an neuen Orten und auf neuen Strecken zu haben.“


Tim macht eine Pause und sein Blick ist nun viel ernster, als man es von einem Teenager erwarten würde. „Ganz ehrlich: Das ist alles toll. Aber das Schönste ist für mich, ohne Defekte alles raushauen zu können und eine Top-Leistung abzuliefern. Dann freue ich mich für meine Familie, für meine Trainer und für mich. Das Gefühl, vielleicht die Altersklasse zu gewinnen und in den höheren Klassen aufzufallen, das ist unbeschreiblich.“

“Auf dem Weg zu den Rennen und im Wettkampf selbst ist GYMPER ideal!”

Auch der GYMPER-Schriftzug auf dem Trikot sowie das Logo auf dem Bike-Rahmen zog massenhaft Blicke auf sich. Verrückte Geschichte, wie es dazu kam.

Tim: „Bei den langen Fahrten zu den Wettkämpfen ist Essen schon ein Problem. An den Raststätten gibt es nicht so optimale Sachen und alles selbst zubereiten und mitnehmen ist auch stressig. Mein Vater und ich haben GYMPER entdeckt und einfach mal angefragt.“

Nun, was sollen wir sagen: So funktioniert das normalerweise nicht, aber in dem Fall eben schon. Tim hat uns begeistert und jetzt fahren wir mit ihm eben über Stock und Stein, unterstützen ihn mit Produkten und/oder Rabatten.

Lassen wir Tim mal kurz über GYMPER und Layenberger reden: „Was das Essen angeht, sind für mich die Layenberger Fixfertig Shakes optimal – da sind alle wichtigen Nährstoffe drin und das kann ich auch kurz vor dem Start noch trinken. Die High Protein Riegel gehören zur Vorbereitung mit dazu und im Rennen habe ich auch immer einen dabei. Dazu in meiner Trinkflasche den GYMPER Iso Drink Zitrone – super lecker!“

Aber auch nach der Anstrengung eines Rennens oder Trainings bleibt Tim uns treu: „Der GYMPER Carbo Refresher hilft super bei der Regeneration. Und das GYMPER Cooling Gel ist einfach genial für meine Beine und andere Muskeln.“

Danke, Tim, für diese Reise durch einen Teil unserer Produktpalette. Wir freuen uns, dass Du Dich freust! Best Buddys eben!

Mountainbiking ist Tims Passion, da gibt es keinen Zweifel. „Ich habe keine anderen Hobbys. Natürlich will ich in der Schule mithalten, aber Playstation oder so – das ist nichts für mich. Ich will raus und einfach loslegen.“

113.000 Höhenmeter stehen für 2021 im Trainings-Logbuch

Mit der Familie hat er mal ein Logbuch 2021 zusammengestellt:

  • 265 Trainingstage
  • 417 Trainingsstunden
  • 8000 Trainingskilometer
  • 113.000 Höhenmeter abgerasselt

Darüber hinaus hat er das Jahr 2021 seine Leistungen darin analysiert: „Das Jahr 2021 – das war vor allem richtig schlechtes Wetter. Viel Regen. Viel Matsch. Und ein bisschen viel Pech. Technische Defekte, unverschuldete Crashs – aber ich selbst habe auch mehrmals einfach zu viel gewollt, zu viel riskiert.“


Dann springt einem beim Mountainbike-Fahren ganz schnell mal der Waldboden ins Gesicht. Melanie und Mark, die selbst diesen Sport lieben und betreiben, wissen es. Sie klopfen bei Tims Beschreibung seiner oft ungestümen Fahrweise symbolisch auf Holz.

Die Highlights aber überwiegen bei weitem im Zwölf-Monate-Zyklus mit der Rahmennummer 2021. Tim verliert jetzt sogar seine ausgeprägte Ernsthaftigkeit, rattert die schönen Momente runter wie eine enge Abfahrt zwischen mächtigen Bäumen.

„Da war das Rennen in Bad Goisern. Der härteste Mountainbike-Marathon in Österreich. Es war allein schon genial, dort am Start zu sein. Und dann hat uns der Regen fast weggespült.“ Land unter bei Monsun-artigen Bedingungen im Salzkammergut. Aber Tim kam mit einem Top-5-Platz seiner Altersklasse ins Ziel.“

Platz 1 in der Altersklasse beim malerischen Bike Marathon Riva del Garda

Als Höhepunkt Nummer zwei nennt er den Bike Marathon in Riva del Garda. 30,67 Kilometer auf der Ronda Piccola mit grandiosem Blick auf den Garda-See – man gönnt sich ja sonst nichts. Tim schwärmt: „Die Strecke ist wunderwunderschön. Dazu anspruchsvoll mit einem knackigen Berganstieg, flowig und einer technisch anspruchsvollen Abfahrt.“ Bingo: Platz 1 in der Altersklasse und 16. in der Gesamtwertung auf dieser Strecke.

Bleibt noch das Gladiator Team-Race rund um Perl. Aber Vorsicht: Jetzt nur weiterlesen, wenn sie auch verrückte Geschichten aushalten.

Dieser Event ist ein Sechs-Stunden-Mannschaftsrennen, in dem sich bis zu sechs Fahrer beim Rundendrehen abwechseln dürfen. Weil aber der Gladiator 2020 wegen Corona ausfallen musste, packte man ihn 2021 einfach obendrauf – ALSO ALS ZWÖLF-STUNDEN-MARATHON!

Das Team „Pretty fly for some white guys“ mit Tim, seinen Freunden und seinen Trainern belegte Platz 2 der Herren-Wertung. Höllenrespekt vor dieser Leistung.

“Ich bin echt super streng und kritisch zu mir selbst!”

Jetzt, da er sich warm geredet hat, verrät der fliegende Saarländer noch ein Geheimnis. „Ich bin meistens ja eher unzufrieden mit meiner Leistung. Ich möchte immer noch schneller, noch besser, noch technisch sauberer fahren. Da bin ich echt streng zu mir selbst. In diesem Jahr ist es mir dann ein paarmal passiert, dass nach der Zieldurchfahrt erwachsene Teilnehmer kamen, mich gelobt, oder einfach gesagt haben: Du bist mir aufgefallen, mach weiter so! Das war schon cool!“

Es wirkt so, als sei ihm dieses Geständnis peinlich. Muss es aber nicht sein. Denn Anerkennung ist die ehrlichste Währung im Sport.

Als Athlet des Mountainbike-Kaders am Olympiastützpunkt Saarbrücken und frischgebackenes Mitglied eines etablierten MTB-Teams kann Tim nach diesem Jahr 2021 einiges vorweisen.

2022 kann kommen. Wir sind gerne mit dabei!

Fotos: Michael Schmitt (MS-Sportfoto) und privat




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