1. Layenberger-Cup: Fast neun Stunden Handball prallvoll mit Emotionen

Die Mannschaftskapitäne beim Layenberger Cup mit Geschäftsführer Thomas Feierabend.

Endlich wieder Sport vor Fans, endlich wieder begeisterte Unterstützung von den Rängen. Beim 1. Layenberger-Cup beim TuS 04 Dansenberg sahen am ersten Samstag im August 100 Zuschauer tollen Handball-Sport in sechs umkämpften Spielen. Es war richtig laut, aber natürlich mit aller Corona-gerechten Disziplin. Am Ende des Tages nahm Bundesliga-Absteiger Eulen Ludwigshafen als verdienter Turniersieger (drei Siege in drei Partien) den 1. Preis mit nach Hause – einen 500-Euro-Einkaufsgutschein im Layenberger-GYMPER-Webshop.

Am meisten ins Trudeln kamen die Eulen beim 18:17 über die Gastgeber des TuS 04 Dansenberg, denn das Siegtor fiel erst in der letzten Spielsekunde. Drittligist Dansenberg belegte in der Turniertabelle Platz 2 vor dem TV Hüttenberg und dem luxemburgischen Meister HB Esch. Layenberger-Geschäftsführer Thomas Feierabend fasste das Geschehen zusammen: „Danke an alle Mannschaften und natürlich ganz besonders an das Orga-Team und an alle ehrenamtlichen Helfer. Endlich wieder Sport so wie wir ihn lieben – mit Fans und Emotionen. Das war eine rundum gelungene Veranstaltung!“

Gehen wir es der Reihe nach durch: Sport, Helfer, Fans und Emotionen!

Starke Eulen Ludwigshafen als verdienter Turniersieger

Hey, ihr Eulen: Viel Glück und Erfolg beim Versuch des sofortigen Wiederaufstiegs in die Bundesliga! Die Ludwigshafener kamen nur im ersten Spiel gegen Gastgeber Dansenberg kurz in Verlegenheit. Nach einer 15:11-Führung stand es Sekunden vor Schluss plötzlich 17:17. Fabian Serwinski hatte den Ausgleich erzielt – und die Layenberger-Sporthalle hüpfte im Takt mit den Anfeuerungsrufen der Fans. Doch dann traf Eulen-Kapitän Gunnar Dietrich mit einem Distanzwurf, der noch tückisch aufsetzte.

In! Letzter! Sekunde!

So ist der Sport. Ehre, wem Ehre gebührt. Die Eulen waren einfach das beste Team. Hendrick Wagner (17) und Yessine Meddeb (14) sorgten für die Tore, Dietrich glänzte mit intelligenten Zuspielen. Wie zum Beispiel bei einem klar erstligareifen Bodenpass durch den Kreis auf den einlaufenden Rechtsaußen Meddeb im Spiel gegen Esch. Eine Aktion, die jedem Fan in der Halle die Augen glänzen ließ.

Wobei wir bei den Fans sind. 104 Plätze waren laut Corona-Regeln zugelassen, knappe 100 Zuschauer kamen wirklich. Die Registrierung per „Gastident“ lief problemlos, die Prüfung der Impfzertifikate reibungslos. Laut geht auch mit weniger Zuschauern – vor allem natürlich bei den Spielen der “Dooseberjer Jungs” war die Stimmung grandios. Saisonvorbereitung? Ach, was – endlich, endlich wieder oben auf dem Dansenberg die Stimmung zum Kochen bringen.

Die Saison kann kommen – und wird hoffentlich durchweg mit Publikum stattfinden können.

Dooseberjer Organisations-Team um Zauberfee Nicole Holstein

Alleine schon wegen der famosen Menschen, die den Sportbetrieb in solchen Vereinen am Laufen halten. Wie Turnierleiter Marco Sliwa, der den Sportbereich betreut und das Lob für den spannenden Verlauf des Turniers verdient. Oder die TuS-04-Zauberfee Nicole Holstein, die alles und alle zum Strahlen bringt. Ihr Mann Michael kümmert sich zusammen mit Patrick Setzpfandt um Medien und Öffentlichkeitsarbeit. Dazu kommen die Flesch-Brüder Boris „The Voice“ (am Hallenmikrofon) und Michael „The Sheriff“ (Ordnungsdienst). Und jeder einzelne in diesem Power-Sixpack weiß, dass noch viele andere Personen mit helfenden Händen und nimmermüden Aktionen so ein Event erst möglich machen.

Siegerehrung der Eulen Ludwigshafen beim Layenberger-Cup.
Layenberger-Geschäftsführer Thomas Feierabend übergibt den 500-Euro-Einkaufsgutschein an Turniersieger Eulen Ludwigshafen.

Das Dankeschön kann dann nur über die tollen Emotionen funktionieren. Über den Jubel der Sieger. Über das erschöpft-glückliche „Darauf kann man aufbauen“ der Dansenberger Handballer. Oder über die Anerkennung der Fans, die bis zum letzten Pfiff des letzten Spiels in der Halle blieben, obwohl die neunte Turnierstunde angebrochen war.

Oder ganz einfach über den Mannschaftskapitän des viertplatzierten Teams an diesem Tag. Christian Bock von HB Esch strahlte bei der Übergabe der Layenberger-GYMPER-Geschenkkörbe übers ganze Gesicht. Was sicher viel mit der leckeren Auswahl an Riegeln, Drinks, Müslis und Chips zu tun hatte. Aber eben nicht nur. „Ein wirklich sehr schönes Turnier. Das hat Spaß gemacht. Danke an alle!“

Danke, Dansenberg!

Fotos: Michael Holstein

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