Belohnungs-Eis, Kumpel-Pizza und Langeweile-Schoki: Die schlimmsten Fressfallen und wie man sie austricksen kann!

Sechs Hände greifen nach einer Pizza

Unser Körper und unser Geist sind untrennbar miteinander verbunden. Das gilt für gute ebenso wie  für weniger gute Zeiten. Und damit kann unsere Psyche ein dankbarer Helfer sein, wenn es gilt, die täglichen Herausforderungen des Lebens zu „meistern“. Aber unsere individuellen Denkmuster können uns auch austricksen und damit sogar Schaden anrichten, so auch beim Essen.

Zum Beispiel dann, wenn der Kampf um das Wunschgewicht immer und immer wieder mit einer Enttäuschung endet. Oder wenn wir es schaffen, viele Kilos abzunehmen – dann aber zu wenig konsequent und diszipliniert sind, um unser Gewicht zu halten.

Tina Reisner beschäftigt sich intensiv mit diesem Thema. Als Ernährungscoach und psychologische Beraterin verfolgt sie bei jedem Einzel- oder Gruppencoaching den ganzheitlichen Ansatz. „Egal, wie frei wir uns in unseren Entscheidungen fühlen, wir sind es nicht wirklich. Viele Faktoren beeinflussen unser Verhalten gravierend – gerade auch beim Thema Essen.“

Die topfitte 48-Jährige – hier ihr Instagram-Account t_r_coaching – geht ins Detail: „Essen ist verbunden mit Emotionen, mit Traditionen, mit der Erziehung und mit der gesellschaftlichen Tradition. Das sind alles gelernte Prozesse über lange Jahre, über Jahrzehnte. Und es beginnt mit kleinen Dingen, die uns fürs Leben konditionieren.“

Das beste Beispiel ist die Zauberschokolade oder das Zauber-Gummibärchen. Ein kleines Kind fällt hin, hat sich wehgetan und die Mama ruft: „Schau mal hier, das zaubert die Schmerzen sofort weg. Wirst schon sehen.“

Das heißt also: Süßigkeiten verbindet unser Gehirn mit der Linderung von Problemen. Tina Reisner bringt es auf den Punkt: „Es entsteht eine Verknüpfung – und das kann im Erwachsenenalter zu der Situation führen, dass ich negative Erlebnisse mit etwas bekämpfen will, von dem ich längst weiß, dass da kein Zauber drinsteckt. Sondern nur Unmengen an Zucker.“

Das Unterbewusstsein ist oft stärker als die Vernunft

Mal ehrlich, wer hat sich noch nie in genau dieser Falle ertappt. Diese Tage, an denen in der Beziehung, im Job, beim Hobby auf dem Sportplatz und überall sonst eine graue Wolke über uns zu hängen scheint. Festgeklebt. Verantwortlich für unser persönliches Unglück. Und wie oft haben wir dann versucht, das mit einer Belohnung – vor allem Essen oder Shopping –auszugleichen.

Schnapp, sprach die Falle, und schnappt zu.

Auch in der Tradition und der Erziehung lauern die Gefahren. Einerseits durch reine Sachbezüge wie: „Beim Sonntagsbraten gibt es von allem eine Menge und kurz danach ein Stück Torte“. Oder durch Sprüche, die sich ewig in unser Bewusstsein einbrennen. „Du darfst erst vom Tisch aufstehen, wenn der Teller leergegessen ist“ oder „Der nächste Löffel muss schon vor dem Mund warten, während Du noch kaust“.

Tina Reisner macht hier schon deutlich, wie der Weg zur Lösung sein kann. „Man wirft kein Essen weg“, sagt sie, „ist ja eigentlich durchaus positiv zu sehen. Für gestresste Eltern ist es aber oft ein Druckmittel. Viel sinnvoller wäre es, den Kindern, die gerade nicht essen wollen, zumindest eine Alternative anzubieten. Also das Essen zu portionieren und vernünftig aufheben, so dass es verzehrt werden kann, wenn das Böckchen der Kids vorbei ist oder der Hunger wirklich durchkommt.“

Ernährungscoach Tina Reisner
Tina Reisner ist Ernährungscoach und Psychologische Beraterin.

Aber erst geht es noch zur Fressfalle des gesellschaftlichen Zwangs: die Kumpel-Pizza.

Der klassische Fall: Dein Gehirn sagt dir, dass du wirklich an diesem Tag schon genug gegessen hast. Dass du insgesamt mal wirklich auf die Bremse gehen solltest. Aber Donnerstagabend triffst du dich immer mit Freunden. Und der Einzige, der keine Pizza, keinen Burger oder kein Schnitzel bestellt – dieser eine willst Du dann auch nicht sein.

Auch der Gruppenzwang ist eine Gefahr für gute Vorsätze

Tina Reisner: „Essen mit Freunden ist viel mehr als bloße Nahrungsaufnahme. Bei Einladungen fühlen wir uns dem guten Ton verpflichtet. Auch im Job, wenn gemeinsam Pause gemacht wird. Wenn alle einen Donut oder ein Döner nehmen, bestellen wir eben mit. Wir wissen, dass es falsch für unser Gewicht und unser Wohlbefinden ist – aber wir halten dem Gruppenzwang nicht stand.“

Es gibt Studien darüber, dass sich unser Essverhalten ändert, abhängig davon, mit wem wir essen gehen. Wenn alle am Tisch kalorienarm bestellen, dann schafft das eine übergewichtige Person auch. Aber wenn alle in die Vollen gehen, bleiben alle guten Vorsätze auf der Strecke.

Kommen wir zu den Lösungen. Wie können wir die schlaue Maus aus „Tom und Jerry“ sein, die eine Falle rechtzeitig erkennt und sie – vielleicht sogar mit einem breiten Grinsen im Gesicht – umgehen kann?

Tina Reisner legt die Grundsätze fest:

  • Zuerst muss jeder Einzelne das Problem erkennen und sich eingestehen
  • Dann muss eine ehrliche Bestandsaufnahme gemacht werden. Aufschreiben, was man den ganzen Tag über isst. Wetten, dass es viel mehr ist, als man sich beim kurzen Nachdenken eingesteht. Übrigens, das Smartphone hilft dabei sehr gerne
  • Auf dem Weg zum Ziel sind kleine Schritte wichtig, also nicht zu früh zu viel erwarten
  • Sich selbst positiv motivieren, nicht beschimpfen, wenn etwas nicht klappt.

Hier hakt sie energisch nach. „Verbote verstärken oft das Verlangen nach dem Verbotenen.“ Wenn man sich „Heute keine Schokolade“-Zettel in der ganzen Wohnung aufhängt, wird man nur auf jedem Schritt und Tritt an Schokolade erinnert.

Das Rosa-Elefanten-Prinzip: Verbote bringen wenig!

Wer das nicht glauben will, soll sich einfach mal auf folgendes Spiel einlassen: „Bitte eine Minute lang garantiert nicht an rosa Elefanten denken. An alles andere, aber nicht an rosa Elefanten. Denn rosa Elefanten sind tabu!“ Na, wetten, dass es so nicht funktioniert?

Gegen die Belohnungsfalle helfen, so banal das klingt, andere Belohnungen. Tina Reisner: „Statt der Schokolade kann es eine Mandarine sein. Aber gerne auch ein Kinofilm, ein kurzer Spaziergang, ein Buch oder Lieblingsmusik. Irgendetwas, was die Stimmung hebt und nichts mit Essen zu tun hat.“

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Bei den Traditions- und Erziehungsfallen hilft am besten die ehrliche Bewertung in der Jetztzeit. Frühere Generationen hatten noch schlimme Zeiten im Gedächtnis eingebrannt. Das Positive aus diesen Zeiten darf bewahrt werden – Ernährung aus regionalen Erzeugnissen, Obst und Gemüse meist frisch und damit nährstoffreich zubereitet, wenig Fertigprodukte wie Pommes oder Aufbackbrötchen. Aber die zwanghaften Sprüche über das Essen stimmen heute einfach so nicht mehr.

Tina Reisner: „Generell gibt es heutzutage bei uns fast Alles und zwar zu jeder Zeit. Wichtig ist, das zu nutzen – oder sich eben von Profis beim Zusammenstellen des richtigen und hochwertigen Tagesbedarfs helfen zu lassen.“

Fit+Feelgood hilft und spart jede Menge Arbeit

Sie meint damit nicht nur Experten wie sie selbst einer ist, sondern lobt ausdrücklich die Layenberger Fit+Feelgood Produkte. „Die Shakes, insbesondere die fertig zubereiteten, ersparen dem Nutzer eine Menge Arbeit. Fit+Feelgood als vollwertiger Mahlzeitersatz, einmal oder zweimal am Tag, ist eine gute Lösung. Man kann sich das auch selbst zubereiten, aber es darf auch der bequeme Weg sein, der noch dazu gut schmeckt.“

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Bei der Kumpelfalle wiederum sind verschiedene Ansätze denkbar. Zum Beispiel, das Thema klar zu benennen und den Freundeskreis mit einzubeziehen. „Hey, ich will runter mit dem Gewicht und ihr könnt mir alle dabei helfen.“ Oder mit einer souveränen Frechheit vorzupreschen: „Hört mal, ich habe meinen Cheat Day für diese Woche schon verballert. Macht euch gerne lustig, aber keinen Burger für mich.“

Mal ehrlich: Gute Freunde dürfen schon mal Witze machen. Aber gute Freunde helfen in schwierigen Situationen. Wenn nicht, sollte man die Freundschaft kritisch überprüfen.

Tina Reisner berichtet aus ihrem Ernährungs-Coaching: „Die einfachste aller Fragen ist: Habe ich wirklich Hunger. Aber danach kommt die schwierigste Entscheidung. Kann ich wirklich alle anderen Faktoren, die mich zum Essen verleiten wollen, vermeiden?“

Es ist einfach schwierig, beim Essen immer das Richtige zu tun. Aber wer die Fressfallen für sich selbst erkennt, wer Schritt für Schritt – auch mit professioneller Hilfe – an einer Neu-Programmierung arbeitet, der kann seine Ziele nachhaltig erreichen!

Dann wird das Schwierige plötzlich einfach.

Zu Tinas Reisners Homepage geht es hier entlang: reisner-coaching.de

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